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Besuche in Rumänien

Dem ersten Besuch von Stefan Wagner in Mihailesti im Oktober 2013 sind viele weitere Reisen nach Rumänien gefolgt. Die ersten Eindrücke beim ersten Besuch haben sich bei den weiteren Aufenthalten immer mehr bestätigt: Die arme Bevölkerung braucht Hilfe und Unterstützung. Unvergesslich bleiben die alten Menschen, die vor dem Supermarkt, am Strassenrand betteln, weil sie nichts zum Leben, zum Essen haben.

 

Es ist für einen Schweizer sehr schwierig, die Zusammenhänge des Systems mit den Auswirkungen auf das Leben der Menschen in Rumänien zu verstehen. Was in der Schweiz im Alltag ganz normal ist, ist in Rumänien kompliziert, schwierig und fast nicht nachvollziehbar. Man muss das "Schweizerdenken" einfach ausschalten und so brauchte Stefan Wagner einige Zeit um teilweise zu begreifen, zu verstehen. Der Staat Rumänien unternimmt alles, um die Menschen möglichst klein zu halten, damit keine Energie, geschweige denn die Idee vorhanden ist, gegen das korrupte System zu kämpfen.

 

Die Infrastruktur, wie Strassen, Kanalisation, Bauten und vieles mehr, ist in einem katastrophalen Zustand, weil das Geld nicht für den Unterhalt, sondern für den eigenen Sack verwendet wird. Bei starken Regenfällen steht Bukarest buchstäblich unter Wasser, weil das Wasser nicht mehr abfliessen kann. Rumänien war einst führend im Export von Agrikultur, heute verkümmern die riesigen Landflächen ungenutzt.

 

Durch die vielen Besuche sind Kontakte, Verbindungen entstanden. Die Menschen wissen mittlerweile, wer Stefan Wagner und der Fonds Marius Arsene ist und weisen darauf hin, wo Hilfe dringend notwendig ist. Stefan Wagner konnte und kann sich immer wieder mit eigenen Augen ein Bild von der grossen Not und der Armut in diesem EU-Land machen.