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Situation in Rumänien

Das grösste Problem Rumäniens ist die Korruption. Dies hat einen grossen Einfluss auf die Menschen, aber auch die Infrastruktur in diesem Land. Eine Entwicklung ist nicht möglich, weil die Mittel durch die Korruption nicht investiert, sondern für eigene Zwecke missbraucht werden. Dies erstaunt nicht, wenn selbst das Parlament selbst korrupt ist.

 

Dieses System produziert einen riesigen Unterschied zwischen sehr reichen Menschen, die von der Korruption profitieren können, und der armen, teilweise mausarmen, Bevölkerung. Der Mindestlohn beträgt ca. Fr. 250.00, einige Beispiele im Vergleich zur Schweiz: Ein Assistenzarzt verdient Fr. 250.00, ein Lehrer frisch ab Studium ebenfalls Fr. 250.00, nach 40 Dienstjahren erhält er ein Salär von Fr. 625.00. Das Preisniveau für Lebensmittel und die Produkte des täglichen Bedarfs sind in Rumänien praktisch gleich hoch wie in der Schweiz. 50% des Lohnes werden in Rumänien für das Essen benötigt, die übrigen Bedürfnisse können mit den vorhandenen Mitteln nicht finanziert werden.

 

Der Staat bezahlt lediglich Fr. 10.00/Monat pro Kind an die Schulorganisation. Es fehlen Bücher, Hefte, Material für den Unterricht. Viele junge Menschen besuchen nur die Grundschule, weil den Eltern das Geld für das Bezahlen der Highschool oder der Universität fehlt. Nach dem Studium haben junge Menschen keine Perspektive, es ist sehr schwierig auf dem studierten Fachgebiet eine Arbeit zu finden. So arbeiten sie zu einem Mindestlohn in einer anderen Branche, zum Beispiel in einem Kleiderladen. Eine Berufslehre, wie in der Schweiz, kennt Rumänien nicht.

 

Sehr viele Anschaffungen werden per Leasing getätigt, weil das Geld für einen neuen Kühlschrank, eine neue Waschmaschine usw. fehlt. Diese Zinsen müssen prioritär bezahlt werden und belasten die Leute stark. Auch die Taxen (Steuern) sind sehr hoch und stehen in keinem Verhältnis zu den Einnahmen der Bevölkerung.